Das Arbeitsmaterial des Imkers
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| Schutzanzug |  | Der Schutzanzug schützt vor Bienenstichen im Oberkörper- und Kopfbereich. |
| Handschuhe |  | Die Handschuhe schützen vor Bienenstichen, klebrigen Fingern durch Honig udn vor der Säure zur Varroa-Behandlung. |
| Stockmeißel |  | Der Stockmeißel stellt das ultimative Werkzeug des Imkers dar. Mit ihm können die durch Propolis aneinander geklebten Zargen und Rähmchen von einander getrennt werden und noch vieles mehr. |
| Smoker |  | Mit dem Rauch aus dem Smoker werden die Bienen während des Arbeitens an den Waben besänftigt. Atmen die Bienen Rauch durch die Tracheen ein, so greifen sie nicht so schnell an und versuchen dem Rauch auszuweichen. |
| Wabenziehzange |  | Die Wabenziehzange stellt eine große Hilfe beim Herausziehen und Festhalten der Waben dar. |
| Wabenhalter |  | Zum Arbeiten an der Zarge müssen immer ein bis zwei Waben entnommen werden, um die anderen auseinander schieben zu können. Diese Randwaben können bequem in den Wabenhalter eingehängt werden und müssen nicht auf dem Boden herumstehen. |
| Besen |  | Der Besen wird zum Abkehren der Bienen von den vollen und verdeckelten Honigwaben benutzt. |
| Messer |  | Das Küchenmesser ist für verschiedene Tätigkeiten zu gebrauchen. Hauptsächlich aber zum Herausschneiden der Weiselzellen. |
| Markierungshilfe |  | Zum Markieren der begatteten Königin, wird diese in der Markierungshilfe eingefangen und vorsichtig an das Gitter gedrückt. Mit dem Zeichnungslack wird ein farbiges Plättchen auf ihren Thorax geklebt. |
| Schere und Pinzette |  | Werden zum Markieren der Königin benötigt. |
| Markierungsplättchen |  | Die Farbe des Plättchens gibt an, aus welchem Jahr die Königin stammt.
| 2000, 2005 = blau |
| 2001, 2006 = weiß |
| 2002, 2007 = gelb |
| 2003, 2008 = rot |
| 2004, 2009 = grün | |
| Entdeckelungsgabel |  | Mit dieser Gabel werden vor dem Schleudern die Wachsdeckel der Honigwaben geöffnet. |
| Honigschleuder |  | Bei nicht zu hoher Drehzahl wird der Honig durch Fliehkraft aus den Waben geschleudert. An der Wand läuft der Honig herunter und wird durch ein Sieb, das Wachsreste zurückhält geführt. Durch das Auslassvenil kann der Honig durch das Sieb abgefüllt werden. |
| Armbrust |  | Die Armbrust ist die traditionelle Waffe des Imkers. Sie ist zum Abwehren von Bären sehr wichtig.
In der Zeidlerei (frühzeit der Imkerei) genossen die Inker durch den Besitz von Wachs großes Ansehen. Mit Hilfe des Wachses konnten Häuser und Kirchen künstlich beleuchtet werden.
Daher wurden den Zeidlern von kirchlichen und weltlichen Fürsten das Recht zugesprochen jeder Zeit eine Armbrust mit sich zu führen. Sie diente sowohl dem Schutz vor Bären, als auch
einer eigenen Gerichtsbarkeit: dem Zeidelgericht.
In historischen, zeitgenössischen Darstellungen sind die Zeidler immer an der geschulterten Armbrust zu erkennen. |
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